Vitalstoffe

Nickel als Spurenelement


Nickel – Ein unterschätztes Spurenelement im menschlichen Körper

Nickel zählt zu den Spurenelementen, die im Körper nur in sehr kleinen Mengen vorkommen und dennoch eine physiologische Bedeutung haben. Im Vergleich zu bekannten Vitalstoffen wie Zink oder Eisen steht Nickel selten im Fokus – dabei ist es natürlicher Bestandteil unseres Stoffwechsels und an verschiedenen biologischen Prozessen beteiligt.

Welche Rolle spielt Nickel im Körper?

Nickel ist an der Funktion bestimmter Enzyme beteiligt und unterstützt Stoffwechselvorgänge, insbesondere im Zusammenhang mit dem Eisenhaushalt. Es trägt dazu bei, dass Eisen effizient verwertet werden kann, was wiederum wichtig für die Blutbildung und den Sauerstofftransport im Körper ist.

Darüber hinaus wird Nickel mit folgenden Funktionen in Verbindung gebracht:

  • Unterstützung enzymatischer Prozesse
  • Beteiligung am Kohlenhydrat- und Fettstoffwechsel
  • Mitwirkung an der Blutbildung
  • Einfluss auf die Hormon- und Zellfunktion

Auch wenn Nickel nicht zu den klassischen essenziellen Spurenelementen zählt, zeigt sich, dass es für das biochemische Gleichgewicht im Körper eine Rolle spielt.

Nickel und der Stoffwechsel

Nickel scheint insbesondere bei der Regulation des Blutzuckerspiegels eine unterstützende Funktion zu haben. Es beeinflusst die Wirkung von Insulin und kann so indirekt am Kohlenhydratstoffwechsel beteiligt sein. Dieser Zusammenhang wird vor allem bei sehr niedriger Nickelzufuhr relevant.

Mögliche Anzeichen eines Nickeldefizits

Ein ausgeprägter Nickelmangel ist selten, da Nickel in vielen Lebensmitteln enthalten ist. In Tierstudien wurden bei Mangelzuständen unter anderem folgende Symptome beobachtet:

  • Störungen im Eisenstoffwechsel
  • Wachstumsverzögerungen
  • Veränderungen im Fett- und Zuckerstoffwechsel

Beim Menschen sind klare Mangelsymptome bislang nicht eindeutig definiert, was Nickel zu einem eher stillen, aber dennoch relevanten Spurenelement macht.

Nickel in Lebensmitteln

Nickel kommt überwiegend in pflanzlichen Lebensmitteln vor. Besonders nickelreich sind:

  • Hülsenfrüchte (z. B. Linsen, Erbsen)
  • Vollkornprodukte
  • Nüsse und Samen
  • Kakao und dunkle Schokolade
  • Haferflocken
  • Einige Gemüsesorten wie Spinat und Brokkoli

Die Nickelaufnahme kann je nach Lebensmittelzusammensetzung und individueller Darmgesundheit variieren.

Nickel – sensibel dosiert

Während Nickel in Spuren sinnvoll sein kann, reagieren manche Menschen empfindlich darauf. Bei einer Nickelallergie – häufig bekannt durch Hautreaktionen bei Schmuckkontakt – kann auch die orale Aufnahme Symptome verstärken. In solchen Fällen ist eine gezielte, nickelarme Ernährung sinnvoll.

Fazit

Nickel ist ein Spurenelement, das im Schatten bekannter Vitalstoffe steht, jedoch Teil komplexer Stoffwechselprozesse ist. In kleinen Mengen trägt es zur Enzymfunktion und zum Eisenstoffwechsel bei. Eine ausgewogene, naturbelassene Ernährung liefert in der Regel ausreichend Nickel, ohne den Körper zu belasten. Wie bei vielen Spurenelementen gilt auch hier: Die Dosis macht den Unterschied.


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