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Was ist Lithium?

Lithium als Vitalstoff – Ein unterschätztes Spurenelement für Körper und Psyche

Lithium ist den meisten Menschen als Bestandteil von Batterien oder als Medikament bekannt. Weniger bekannt ist jedoch, dass Lithium auch in sehr geringen Mengen natürlicherweise in der Nahrung vorkommt und von einigen Forschern als möglicher Vital- bzw. Spurenelementstoff betrachtet wird. Besonders im Zusammenhang mit psychischer Gesundheit rückt Lithium zunehmend in den Fokus der Wissenschaft.


Was ist Lithium aus ernährungsphysiologischer Sicht?

Lithium ist ein natürlich vorkommendes Spurenelement, das in Spuren im menschlichen Körper nachweisbar ist. Anders als das hoch dosierte Lithiumcarbonat aus der Psychiatrie handelt es sich hier um Mikromengen, wie sie über Trinkwasser und Lebensmittel aufgenommen werden.

Ob Lithium offiziell als essentielles Spurenelement gilt, ist wissenschaftlich noch nicht abschließend geklärt. Dennoch deuten zahlreiche Studien darauf hin, dass niedrige Lithiumkonzentrationen positive Effekte auf Gehirn, Nerven und Zellschutz haben könnten.


Natürliche Quellen von Lithium

Lithium kommt in kleinen Mengen in vielen Lebensmitteln vor, insbesondere in:

  • Mineral- und Trinkwasser (stark abhängig von der Region)
  • Vollkornprodukten
  • Hülsenfrüchten
  • Kartoffeln
  • Gemüse wie Tomaten, Kohl und Spinat
  • Milchprodukten

Der tägliche Lithiumgehalt in der Nahrung variiert stark und liegt meist im Mikrogramm-Bereich.


Mögliche Wirkungen von Lithium im Körper

1. Unterstützung der psychischen Gesundheit

Lithium ist bekannt für seine stimmungsstabilisierenden Eigenschaften. Studien zeigen, dass bereits sehr geringe Mengen:

  • Stressresistenz erhöhen könnten
  • emotionale Stabilität unterstützen
  • mit einer niedrigeren Suizidrate in Regionen mit lithiumhaltigem Trinkwasser korrelieren

2. Neuroprotektive Effekte

Lithium scheint schützend auf Nervenzellen zu wirken, indem es:

  • Entzündungsprozesse hemmt
  • oxidativen Stress reduziert
  • neuronale Regenerationsprozesse fördert

Dies macht es interessant im Kontext von neurodegenerativen Erkrankungen wie Alzheimer oder Parkinson – allerdings befindet sich die Forschung hier noch in einem frühen Stadium.

3. Zellschutz und Langlebigkeit

Einige experimentelle Studien deuten darauf hin, dass Lithium zelluläre Reparaturmechanismen (z. B. Autophagie) aktivieren könnte, was mit gesundem Altern in Verbindung gebracht wird.


Lithium-Mangel – Gibt es ihn?

Ein klassischer Lithium-Mangel ist medizinisch nicht definiert. Dennoch wird diskutiert, ob sehr niedrige Lithiumaufnahmen mit:

  • erhöhter Reizbarkeit
  • Stimmungsschwankungen
  • reduzierter Stressresistenz

in Verbindung stehen könnten. Klare Referenzwerte existieren bislang nicht.


Nahrungsergänzung – sinnvoll oder riskant?

Lithium ist in Nahrungsergänzungsmitteln meist als Lithiumorotat oder Lithiumaspartat in sehr niedriger Dosierung erhältlich (z. B. 1–5 mg elementares Lithium).

⚠️ Wichtig:

  • Hochdosiertes Lithium ist verschreibungspflichtig und kann Nebenwirkungen haben.
  • Eine Supplementierung sollte nicht ohne fachliche Beratung erfolgen, insbesondere bei Nierenerkrankungen oder Medikamenteneinnahme.

Für die meisten Menschen reicht die Zufuhr über Ernährung und Wasser aus.


Aktueller wissenschaftlicher Status

  • Lithium ist kein offiziell anerkanntes essentielles Spurenelement
  • Es gibt jedoch zunehmende Hinweise auf gesundheitsfördernde Effekte in Mikrodosen
  • Die Forschung ist aktiv, aber noch nicht abgeschlossen

Fazit

Lithium als Vitalstoff ist ein faszinierendes Beispiel dafür, wie selbst kleinste Mengen eines Elements biologische Wirkungen entfalten können. Während hochdosiertes Lithium ein starkes Medikament ist, könnte Lithium in Spuren eine unterstützende Rolle für Psyche, Nervensystem und Zellgesundheit spielen. Bis zur offiziellen Anerkennung als essentielles Spurenelement sind jedoch weitere Studien notwendig.

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