
Dieses Jahr werde ich 52. ![]()
Und wenn ich zurückblicke, sehe ich nicht nur mein eigenes Leben – ich sehe vor allem die letzten acht Jahre.
Acht Jahre, in denen ich meine schwerstdemente Mutter begleitet und gepflegt habe. ![]()
Acht Jahre voller Liebe, Verantwortung, Schmerz, Verzicht – und einer Realität, die man sich niemals freiwillig aussucht.
In dieser Zeit habe ich mein Leben anders gelebt, als ich es je geplant hatte.
Viele Dinge haben gewartet. Viele Dinge sind vielleicht für immer vorbeigegangen.
Und trotzdem: Ich würde es wieder tun.
Aus Liebe. ![]()
Aber genau diese Erfahrung hat etwas ganz Entscheidendes in mir verändert.
Ich habe für mich eine klare Entscheidung getroffen:
Ich möchte niemals, dass meine Kinder einmal ihr Leben anhalten müssen, um meins zu tragen. ![]()
Ich möchte nicht, dass sie zusehen, wie ich mich verliere.
Ich möchte nicht, dass ihre Träume kleiner werden, weil ich Hilfe brauche.
Deshalb tue ich heute alles dafür, gesund zu bleiben. ![]()
Bewusst. Klar. Jeden Tag.
Nicht aus Angst.
Sondern aus Verantwortung. ![]()
Denn für mich ist eines ganz klar geworden:
Wenn wir sehenden Auges so leben, dass wir Krankheit geradezu einladen, dann spielen wir nicht nur mit unserem eigenen Leben…
…sondern auch mit dem unserer Kinder. ![]()
Und das ist kein Schicksal.
Das ist eine Entscheidung.
Natürlich gibt es Dinge, die wir nicht beeinflussen können.
Und wenn mich trotz allem einmal etwas ereilen sollte – dann ist es so. Dann ist es Schicksal. ![]()
Aber alles, was ich beeinflussen kann… dafür übernehme ich Verantwortung.
Für mich bedeutet Verantwortung heute:
Weniger Egoismus. Mehr Bewusstsein. Mehr Weitblick.
Nicht nur zu fragen: „Was will ich gerade?“
Sondern auch: „Was bedeutet das für meine Kinder? Für ihre Zukunft?“
Wir sind nicht allein auf dieser Welt.
Unser Leben berührt immer auch das Leben der Menschen, die wir lieben. ![]()
Und vielleicht ist genau das die größte Form von Liebe:
Heute so zu leben, dass unsere Kinder morgen frei sein dürfen. ![]()